Die hier vorliegende Seminararbeit beschäftigt sich mit dem Thema und der Frage „Konzentration auf Kernkompetenzen durch Betreibermodelle?“ und wird im Rahmen des Produktionsseminars an der TU Cottbus verfasst. Man geht der Frage nach, ob im vorliegenden Beispiel KUKA/Chrysler (Automobilhersteller) sich der Betreiber KUKA (Industriegüterproduzent) auf seine Kernkompetenzen stützt. Dazu wird verschiedene Literatur analysiert, Grafiken erstellt und Auswertung von Daten vorgenommen, um ein zusammenfassendes, abschließendes Fazit darzustellen.

Problemstellung

Aus der oben genannten Aufgabenstellung lassen sich die zwei großen Teilgebiete Kernkompetenzen und Betreibermodelle aufzeigen. Diese beiden Aufgabenbereiche sollen jedoch nicht nur separat betrachtet werden. Es soll die Frage beleuchtet werden, ob man sich weiterhin auf Kernkompetenzen stützt, wenn man Betreibermodelle einsetzt. Der Sachverhalt Kernkompetenzen ist für Unternehmen von sehr wichtiger Bedeutung, da dadurch Kundenvorteile geschaffen werden können. Diese Kundenvorteile kann man anschließend in Form von Produkten, Dienstleistungen oder Industriegütern gewinnbringend vermarkten.

Betreibermodelle werden verstärkt im Automobilsektor genutzt, wobei komplette Fertigungsstraßen von einem Betreiber unterhalten werden und ein Kunde nur für den Leistungsoutput (zum Beispiel: ein Auto) des Betreibers bezahlt.

Die Untersuchung innerhalb dieser Arbeit soll jedoch nicht die allgemeingültige Frage beantworten, ob es sich in jedem Fall lohnt, seine Kernkompetenzen zu fokussieren, wenn man Betreibermodelle einsetzt.

Teil der Betrachtungen in dieser Seminararbeit ist das Zusammenspiel vom Industriegüterproduzent KUKA mit dem Automobilproduzent Chrysler in einem definierten Zeitrahmen. KUKA tritt hier als Betreiber auf und Chrysler lässt durch KUKA seinen Jeep produzieren.

Vielmehr soll die Aufgabenstellung anhand dieses Beispiels beleuchtet werden und als Zielstellung soll eine Aussage getroffen werden, ob dieses Beispiel die Konzentration auf Kernkompetenzen mittels Betreibermodell zulässt.

Im Verlauf wird von DaimlerChrysler und Chrysler geredet. Beide Nennungen beziehen sich auf das gleiche Unternehmen.

Gang der Untersuchung

Nach der Einleitung wird im Teil „Grundlagen von Kernkompetenzen und Betreibermodellen“ im Speziellen auf die Kernbereiche Kernkompetenzen und Betreibermodelle eingegangen und grundlegende Erkenntnisse vermittelt. Anhand verschiedener Literatur soll aufgezeigt werden, wie der Stand der Entwicklung ist. Der Unterpunkt „2.2.4. Prozessschritte zum Managen von Kernkompetenzen“ soll genutzt werden, um aktuelle Erkenntnisse im Bereich Kernkompetenzen mit eigenen Erkenntnissen anzuwenden und Verbesserungsvorschläge für bewährte Konzepte zu geben.

Im Bereich Betreibermodelle wird ein Vergleich der Gesamtsituation der Industriegüterbranche in Deutschland in den Jahren 2001 und 2009 mit Hilfe verschiedener Literatur aufgezeigt. Den Kernteil bildet der Gliederungspunkt 3, der die Unternehmenssituation von KUKA und Chrysler darstellen soll. Mit Hilfe der Kernkompetenz- und der SWOT Analyse wird die Unternehmenssituation von KUKA vor in Kraft treten des Betreibermodells aufgezeigt. Der Schwerpunkt liegt auf KUKA, da dieses Unternehmen als Betreiber agiert. Diese Analysen sollen anschließend verdeutlichen, wie sich die Kernkompetenzen und Stärken von KUKA vor und nach dem Aktivieren des Betreibermodells entwickelt haben. Im vierten Teil dieser Seminararbeit wird versucht, mit Hilfe einer Innovation Community weitere Optimierungsmöglichkeiten für Kernkompetenzen am Beispiel KUKA und Chrysler darzustellen. Ein spezieller Bestandteil der Open Innovation soll weitere Potentiale für die Entwicklung weiterer Kernkompetenzen für dieses Beispiel auflisten. Die anschließende Schlussbemerkung soll Trends der Arbeit aufzeigen und mit einem persönlichen Fazit die Seminararbeit beenden.

Grundlagen von Kernkompetenzen und Betreibermodellen

In diesem Abschnitt der Seminararbeit wird auf Grundlagen der zwei Kernaspekte Kernkompetenzen und Betreibermodelle eingegangen. Es wird mit einer Definition eingeführt und geht dann in den Bereich „Management von Kernkompetenzen“ über. Hier wird auf ausgewählte Themen mit dem Schwerpunkt Kernkompetenzen eingegangen und eigene Gedanken zum Themenbereich präsentiert.

Der Bereich „Grundlagen von Betreibermodellen“ zeigt grundlegendes Wissen zum Bereich Betreibermodelle auf und bildet anhand verschiedener Literatur einen Teileinblick in die Industriegüterbranche von 2001 und 2009 ab. Dieser Teileinblick beschäftigt sich ebenfalls mit der Betreibermodellindustrie, hier im geografischen Rahmen Deutschland.

Bearbeitet und veröffentlicht im Rahmen des Masterprogrammes von Sebastian Enger.

Weitere Links:

Ode an die Erzengel
Umgang mit Inkassos für Verbraucher